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Ein kritisches Ethereum-Update steht bevor: Die Hard-Fork für das sogenannte London-Update soll voraussichtlich am 4. August stattfinden, wie " bitcoin-kurier. Das Update soll insgesamt fünf Veränderungen für Ethereum bringen - darunter den Wechsel vom Proof-of-Work-Verfahren hin zu Proof-of-Stake. EIP soll zudem ein neues Gebührenmodell einführen: Es beinhaltet gemäss einem Bericht von " coin-update. Das neue Gebührenmodell soll die Transaktionsgebühren auf dem Ethereum-Netzwerk senken und dessen Lebensfähigkeit erhöhen. Durch das "burnen" eines Teils der Gebühren würden allerdings auch die Einnahmen von Minern sinken. Proof of Work ist der Konsensmechanismus, der beispielsweise bei Bitcoin zum Einsatz kommt. Bei diesem Modell versuchen Miner eine komplexe Rechenaufgabe zu lösen: Wer es als Erster schafft, darf einen neuen Block erzeugen und bekommt dafür eine Belohnung. Proof of Stake lässt sich, vereinfacht betrachtet, mit einer Aktiengesellschaft vergleichen — wer einen grösseren Anteil am Unternehmen besitzt, erhält mehr Stimmrechte, die zu Entscheidungen berechtigen, aber auch möglicherweise eine Entlohnung, das sogenannte Staking-Entgelt. Proof of Stake soll schneller sein als Proof of Work und gleichzeitig auch deutlich weniger Energie verbrauchen.

Knapp 40 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer können sich Kryptowährungen als geeignete Anlageform zur Vermögensbildung vorstellen, wie aus einer Umfrage des IT-Beraters Bearingpoint hervorgeht. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 32 und in Österreich 34 Prozent. Die Verbraucher bevorzugen allerdings direkte Investitionen: Nur etwa jeder fünfte Befragte aus dem DACH-Raum würde über börsengehandelte Produkte wie etwa einem Krypto-Fond in Kryptowährungen investieren wollen. Krypto-Börsen besonders beliebt bei den Jungen Vor allem bei Jungen werden Kryptowährungen beliebter. Unter den bis Jährigen können sich 41 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer eine Investition direkt über eine Krypto-Börse oder einen Krypto-Broker vorstellen. In Deutschland sind es 26 Prozent, in Österreich 38 Prozent. Rund 20 Prozent der jungen Altersgruppe wissen allerdings nicht, wie man in Kryptowährungen investieren kann. Eine Investition über das Depot eines Online-Brokers oder einer Hausbank sei für die junge Generation in der Schweiz 24 Prozent , in Österreich 27 Prozent und Deutschland 20 Prozent aktuell weniger attraktiv, teilt Bearingpoint mit. Kryptos vs. Fiat Die junge Generation traue den Kryptos sogar zu, traditionelle Währungen dereinst abzulösen.

In der Schweiz halten dies 52 Prozent der befragten bis Jährigen für möglich; in Deutschland und Österreich sind es rund 40 Prozent, die diese Meinung teilen. Die Mehrheit aller Befragten in allen drei Ländern glaubt jedoch nicht daran, dass Kryptowährungen staatliche Währungen ablösen werden. In der Schweiz halten dies 64 Prozent für unwahrscheinlich; in Deutschland teilen 74 Prozent und in Österreich 71 Prozent diese Ansicht. Andererseits: Ein Drittel der befragten Schweizerinnen und Schweizer kann sich den Ergebnissen zufolge eine Ablösung staatlicher Währungen durch Kryptowährungen durchaus vorstellen. Volatilität, Sicherheitsbedenken und Rechtslage als hemmende Faktoren Tatsächlich investieren zurzeit nur relativ wenige in virtuelle Währungen wie Bitcoin: Den Ergebnissen zufolge nutzen 8 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer Kryptowährungen — in Deutschland sind es 7 und in Österreich 9 Prozent. Auch wenn in allen drei Ländern die überwiegende Mehrheit virtuelle Währungen inzwischen kennt, wissen 46 Prozent der Schweizer, 49 Prozent der deutschen und 44 Prozent der österreichischen Befragten nicht, wie sie funktionieren. Die grössten Hindernisse aus Sicht der Verbraucher seien vor allem die Wertschwankungen, Bedenken zur sicheren Verwahrung und die weiterhin ungewisse Gesetzgebung, teilt Bearingpoint mit. Die Onlinebefragung wurde von YouGov im Auftrag von Bearingpoint durchgeführt. Die Umfrage lief vom Mai; Personen aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich nahmen daran teil.

Die Schweizerische Nationalbank SNB hat ein weiteres Experiment mit digitalem Zentralbankengeld für Finanzintermediäre — auf Englisch: wholesale CBDC — durchgeführt. Diesmal ging es um die Abwicklung grenzüberschreitender Transaktionen, wie die SNB mitteilt. Mit an Bord waren ausser der SNB die französische Zentralbank Banque de France , der Fintech-Arm der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIS Innovation Hub sowie ein privatwirtschaftliches Konsortium — angeführt von Accenture, unter Beteiligung der Schweizer Börsenbetreiberin Six, der UBS und Credit Suisse, der französischen Investmentbank Natixis und des US-amerikanischen Fintech-Unternehmens R3. Das Experiment bestand gemäss Mitteilung aus blockchainbasierten Transaktionen zwischen Banken mit Sitz in der Schweiz und Frankreich, wobei zwei CBDCs sowie ein digitales französisches Finanzinstrument zum Einsatz kamen.

Dieses Finanzinstrument sei gegen eine in Euro denominierte CBDC getauscht worden, und zwar nach dem Prinzip Lieferung gegen Zahlung. Ein weiterer Versuch bestand darin, eine Euro-CBDC gegen eine Schweizer-Franken-CBDC zu tauschen, diesmal nach dem Prinzip Zahlung gegen Zahlung. Die SNB wie auch die französische Zentralbanken betonen abermals den explorativen Charakter dieser Versuche. Die Experimente dürften nicht als Hinweis auf eine geplante Ausgabe von wholesale CBDC durch die SNB oder die Banque de France interpretiert werden, heisst es in der Mitteilung. Mit solchen Experimenten wollen die beiden Zentralbanken herausfinden, inwiefern wholesale CBDCs grenzüberschreitende Transaktionen zwischen Finanzintermediären schneller, effizienter und transparenter machen könnten.

Die ersten Versuche mit digitalem Zentralbankengeld führte die SNB Ende durch — damals unter dem Namen Projekt Helvetia. Das Fazit lautete: CBDC ist in technologischer wie auch juristischer Sicht machbar. Die SNB sprach sich allerdings mehrfach gegen die Einführung eines digitalen Frankens für die breite Bevölkerung aus. Im Gegensatz zu Fiatgeld sei bei Kryptowährungen nur die Produktion möglich, so etwas wie "Demining" als Gegenpol zum Mining fehle, sagte Maechler. Als Nortonlifelock das neue Ethereum-Mining-Feature für Norton vorgestellt hat, blieben viele Fragen offen. Das Portal Bleepingcomputer warf daher einen genaueren Blick darauf und testete Norton Crypto selbst. Gemäss dem Bericht macht der Anbieter es seiner Kundschaft kinderleicht, zu Kryptoschürfern zu werden: In 10 Minuten war die Software installiert und am laufen — inklusive Systemneustart.

Aber: Um zu schürfen, muss man in einem englischsprachigen Land leben, einen Windows-PC mit einer GPU haben, die über mindestens 3 Gigabyte an Speicher verfügt und bei Nortons Early Adopter Program mitmachen. Der Mining-Prozess nutzt Prozent der GPU-Rechenleistung. Und zwar immer — es gibt keine Möglichkeit, dies zu drosseln. So könnte das Mining-Feature also die Langlebigkeit der Grafikkarte aufgrund der konstant hohen Temperaturen beinträchtigen. Die CPU werde nicht angezapft. Eigentlich soll das Programm nur schürfen, wenn der Rechner gerade nicht genutzt wird. Laut dem Bericht lief der Prozess aber auch, als auf dem Testgerät ein Videospiel gestartet wurde. Allerdings könne es sich hierbei nur um einen Anzeigefehler handeln, da das Spiel problemlos gelaufen sei. Das grössere Problem mit dem neuen Feature betrifft die Einnahmen vom Schürfen: Während dem stündigen Test verdiente Bleepingcomputer keinen einzigen Rappen. Dies mag am kleinen Mining-Pool liegen, da nur Teilnehmde des Early Adopter Program mitmachen. Da Ethereum nicht einfach zu minen ist, organisieren sich Schürfende in Gruppen, sogenannte Mining-Pools. So haben die Teilnehmenden mehr Aussichten auf grössere Erfolge. Je grösser der Pool, desto mehr kann man schürfen. Für gewöhnlich verlangen die Betreiber solcher Pools eine kleine Gebühr. In der Regel bis zu 3 Prozent der Ethereum-Einnahmen. Norton zwackt 15 Prozent ab! Das heisst, auch wenn Nortons Pool grösser wird, das grosse Geld werden Nutzerinnen und Nutzer wohl dennoch nicht machen.

Das Antivirenprogramm Norton hat ein interessantes neues Feature erhalten: Nutzerinnen und Nutzer können nun mit der Lösung nach der Kryptowährung Ethereum schürfen, wie Nortonlifelock mitteilt. Das Feature heisst passenderweise Norton Crypto und steht ausgewählten Kunden und Kundinnen zur Verfügung, die Teil sind von Nortons Early-Adopter-Programm. Ins Detail geht Norton nicht. Es sei ein sicherer, zuverlässiger Weg für Kunden, um Ethereum zu minen. Anschliessend könne man die Gewinne verfolgen und ins Norton Crypto Wallet transferieren.

Dieses wird in der Cloud gehostet. Laut dem Unternehmen mussten Miner bislang ihre IT-Security deaktivieren, damit sie mit ungeprüftem Code schürfen konnten. Im Kleingedruckten der Pressemitteilung erwähnt das Unternehmen, dass dieses Feature eventuell gewisse Hardwareanforderungen stellt. Was für Komponenten genau benötigt werden, ob man etwa eine dedizierte GPU haben muss, verrät der Hersteller allerdings nicht. Auch steht in der Mitteilung nichts darüber, wie stark das Feature die Rechenleistung belastet. Denkbar sei es, dass man nicht einzeln für sich schürft, sondern zusammen in einem Pool von Nutzerinnen und Nutzern. Dies erhöhe die Chance, Ethereum zu verdienen, da es für einzelne Miner sehr schwierig sei, schreibt Bleepingcomputer. Als Betreiber dieses Pools könnte Norton eine kleine Gebühr von allem geminten Ethereum fordern, wie es bei Pool-Betreibern üblich sei.

Somit wäre das Feature auch für das Unternehmen selbst eine neue Einnahmequelle. Ein Ether ist übrigens zurzeit fast Franken wert. Wer sich nun dafür entscheidet, auf Norton umzusteigen und sich eine Bergmannskappe zuzulegen, sollte jedoch etwas bedenken: Gewinne aus Cryptomining werden hierzulande als steuerbares Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit angesehen. Daher sollten solche Einkünfte bei der nächsten Steuererklärung nicht vergessen gehen. Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den wöchentlichen Newsletter von Swisscybersecurity. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien. Die UBS will reichen Kundinnen und Kunden angeblich Investments in Kryptowährungen ermöglichen. Die Grossbank plane bereits entsprechende Angebote, berichtet die Nachrichtenagentur " Bloomberg " unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise. Zurzeit würden verschiedene Möglichkeiten geprüft, darunter Angebote von Drittanbietern.

Die Schweizer Grossbank reagiere mit den Plänen auf die Nachfrage der Kundschaft, schreibt "Bloomberg" weiter. Die UBS befürchte sogar, dass sie Kunden verlieren könnte, wenn sie ihrer vermögenden Klientel nicht anbieten sollte, in Kryptowährungen zu investieren. Aufgrund der hohen Volatilität von Kryptowährungen werde die UBS jeweils nur kleine Anteile der Kundenanlagen in Krypto-Assets investieren. Man sei allerdings vor allem an der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie interessiert. Goldman Sachs läutet Krypto-Handel an der Wall Street ein Gegenüber Kryptowährungen zeigte sich die Schweizer Bank bislang höchst skeptisch, wie " Finews " berichtet. Wenn die UBS als grösste Vermögensverwalterin der Welt sich nun aber gegenüber Krypto-Anlagen öffnen sollte, hätte das eine Signalwirkung für die Szene. Die Bank würde mit solch einem Vorhaben auch auf den Druck der Konkurrenz reagieren. Insbesondere Goldman Sachs prescht voran: Die US-amerikanische Investmentbank nahm kürzlich einen Trading-Desk für Kryptowährungen in Betrieb, wie der US-Fernsehsender " CNBC " unter Berufung auf ein internes Memo berichtet. Demzufolge habe ein bankinternes Krypto-Team vergangene Woche erstmals mit zwei Bitcoin-Derivaten gehandelt. Somit habe Goldman Sachs eine neue Ära des Handels mit Kryptowährungen an der Wall Street eingeläutet, heisst es im Bericht von "CNBC".

Das Zuger Blockchain-Start-up Dfinity hat seine Computing-Plattform namens Internet-Computer an den Start gebracht. Die Plattform sei seit dem 7. Mai mit dem Web verbunden, der Quellcode sei seither frei einsehbar, heisst es in einer Mitteilung. Zum Start wird der Internet-Computer laut Mitteilung von 48 unabhängigen Rechenzentren in Nordamerika, Europa und Asien unterstützt, die aktuell Nodes betreiben.

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